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![]() Historische Ansicht des Parks.
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Haus und Park mit TraditionHeute ist die Buchholzmühle das Wohnhaus der Familie Bahlmann. Das anliegende Gästehaus ist die Waldpension mit Einzel-, Doppelbettzimmer und geräumiger Ferienwohnung. Eine bewegende Geschichte macht die Buchholzmühle zu einem besonderen Ort. zur Geschichte der Buchholzmühle1282 wird das Buchholz bei Mühlstedt von den Herren Friedrich und Otto von Roßlau an das Nonnenkloster zu Ankuhn (Zerbst) verkauft. Am 21. Mai 1729 unterzeichnet der Müller Martin Pauli den Kaufvertrag über ein Stück Land oberhalb Mühlstedt nahe dem Buchholz, verbunden mit der Genehmigung der Fürstlichen Kammer in Zerbst, eine Öl- und Schneidemühle zu errichten. In einem Bericht vom 18. August 1746 über die Besichtigung von Mühlen wird auch die Buchholzmühle als Schneidemühle aufgeführt. 1798 heißt es: »Die in diesem Holze befindliche Mühle ist eine Eigentumsmühle, bestehend aus 1 Schneide-, 1 Oel- und 1 Mahlgang; es darf aber kein Fremder, sondern nur der Eigentümer, so viel er für sich und seine Leute zur Consumtion nöthig hat, darauf mahlen.« In den darauffolgenden Jahrzehnten wechseln die Eigentümer häufig.
1945 soll die Rote Armee das Anwesen genutzt haben. Ab 1950 ist die Buchholzmühle als Kurheim eine Außenstelle des Eisenmoorbads Bad Schmiedeberg, später wird sie dem Krankenhaus Roßlau unterstellt. Nach kurzzeitigem Leerstand befindet sich hier ab 1988 ein Schulungsobjekt und Kinderferienlager des Rates des Kreises Roßlau. 1991 wird die Buchholzmühle an die Erben des Wilhelm Cramer zurück übertragen und als Gaststätte mit Pensionsbetrieb zur »Rosselpension Buchholzmühle« ausgebaut. Im Sommer 2004 wird die Bewirtschaftung eingestellt. Nach einem Eigentumswechsel dient die Buchholzmühle Wohnzwecken. Im Herbst 2006 wird im ehemaligen Mühlhaus die »Waldpension Buchholzmühle« eröffnet.
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